Leonilde Carabba

Die leuchtenden Scheiben der jüngsten Werke entstehen immer häufiger durch die gleichzeitige, oder besser gesagt, überlagerte Verwendung verschiedener Materialien: von Acrylfarben über Edelmetalle, mehr oder weniger stark zerkleinert, bis hin zu gelegentlichen fotografischen Einsätzen. Aber alles das auf fantastische Weise - oder nach einer astronomischen Interpretation - umgewandelt durch die fluoreszierenden und phosphoreszierenden Leuchteffekte.

 

Die progressive Umwandlung der chromatischen Struktur von einer Farbe zur anderen legt die Interpretation dieser Scheiben als astrale Objekte in ununterbrochener Bewegung nahe. Bisweilen legen die von der Künstlerin angegebenen Titel eine alchemistische und nicht mystische Auslegung ihrer Bedeutung nahe. Ebenso, wie eine synästhetische Absicht der Künstlerin offensichtlich scheint, die die Musikalität dieses Sternenhorizonts hervorhebt. Und da das Einfügen der konzentrischen Scheiben ineinander in einem gleichmäßigen geometrischen Rhythmus zu einem Modell für eine unausweichliche Regel wird, auch in den feinen Veränderungen von Licht und Farbe, erscheint die Abfolge dieser Werke reich an körperlichen Verführungen wie eine zugleich synthetische und weitläufige Interpretation des Universums.

 

Aus einem Text von Rossana Bossaglia (freie Übersetzung)

 

 

 

LeoNilde Carabba

 

Geboren am 28. November 1938 in Monza (Italien). Lebt und arbeitet in Mailand.

 

Schon in der Schulzeit beginnt sie sich für Poesie und Malerei zu interessieren.

In den fünfziger und sechziger Jahren entwickelt sie sich in der damaligen bekannten Mailänder und römischen Künstlerszene weiter. Die ersten Arbeiten der Künstlerin sind rhythmische Kompositionen in geometrischer Anlage.

 

In den siebziger Jahren fängt sie mit den Experimenten der Rückstrahlung an: Ohne mechanische Mittel erhält sie dank der Mikroglaskugeln eine Oberfläche, deren Lichtstärke je nach Blickfeld des Betrachters variiert.

 

Nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Kalifornien Mitte der 80er Jahre kehrt sie nach Mailand zurück. Sie entdeckt für ihre Arbeit eine neue Dimension von Schatten und Lichtphänomenen: In ihrem Kosmos versteckt sich ein poetischer und spiritueller Ort aus Mythen, Religionen und Philosophien. Es sind Symbole, die weder Zeit noch Ort haben, da man sie in allen Zeiten und Kulturen antreffen kann.

 

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